Keines Wortes wert, aber es muß sein. Denn Hannover ist „gaga.“

Birgit Kelle: GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will, 2015.

Manchmal geschehen Dinge, wo ein Rhetoriker deutscher Sprache nur mehr aus zwei Optionen wählen kann: viel zu reden und zu erklären oder lieber überhaupt stille zu schweigen.

Zur Information: Die Stadt Hannover veröffentlichte im Jänner 2019 einen neuen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache.

Da es ja immer mehr Geschlechter gibt - unser Verfassungsgerichtshof zählt drei, Der Standard zählt bereits 67 - kommen wir mit Buchstabenverrenkungen und phallischen Binnen-Is gar nicht mehr aus. Wir brauchen Sternderln (Genderstar genannt) und anderes mehr.

Ein Beispiel:
Fürderhin jemand mit Herr oder Frau anzuschreiben, das geht bitte gar nicht. Wer weiß, ist womöglich weder Karl ein Mann noch ist Maria eine Frau?

Weinen oder lachen? Ich sage Ihnen: lachen ist besser. Denn sonst wird man ganz gaga.

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Ohne Worte I. Tiere lieben.

Ich bin Rhetoriker, also der Experte für das Suchen und Finden von Worten und Formulierungen, die genau das ausdrücken, was wir denken, fühlen und spüren, was wir planen und wünschen.

Wenn wir Reden vorbereiten, stoßen wir dabei manchmal an unsere Grenzen. Ich auch, obwohl ich Rhetoriker bin. Wir sagen dann gern: Mir fehlen die Worte. Wenn uns tatsächlich Worte fehlen, zeigen wir am besten ein Bild. (Achtung: nicht auf die leichte Schulter nehmen. Heute suchen viele Leute gar keine Worte mehr, sondern müllen uns von vornherein mit PowerPoint zu.)

Ich zeige Ihnen hier einen starken, ganz kurzen Film. Natürlich kann man versuchen, zu beschreiben und schildern, was wir hier sehen. Im Grunde machen das aber die Bilder schlicht viel, viel besser. Es stimmt, ohne Worte ist es manchmal am Schönsten. Redete ich über die Liebe von Tieren, ich zeigte diesen Film.

Viel Freude beim Anschauen!

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